

|
 |



 Das 2. Kulturfest in Bad Sachsa war ein voller Erfolg

"Wir wollen die Menschen zum Mitmachen ermuntern, wir wollen zeigen, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam feiern und voneinander lernen können."  Mit diesen Worten hat Monika Hüttner-Beerbom, die 2. Landesvorsitzende der integ-Jugend im SoVD Niedersachsen, am Freitag noch einmal auf den Grundsatz des Kulturfestivals Art Attack hingewiesen. In einem Pressegespräch zusammen mit SoVD-Präsident Adolf Bauer hat sie erläutert, dass Art Attack im Kontext des Europäischen Tages der Menschen mit Behinderungen steht, gefördert von der Aktion Mensch. Neu in diesem Jahr ist die Protest- und Informationsmeile, auf der viele Aktionen rund um das Thema Leben mit Behinderung stattfinden, aber auch allgemeine sozialpolitische Infos gegeben werden.

  
Mit der Oldie-Band "The Milords" ist das umfangreiche Programm am Freitagabend im Kursaal in Bad Sachsa gestartet worden.

Die lustige Stimmung, die DJ Jan Freitag Abend im Kursaal ausgelöst hat, hielt auch noch am Folgetag an.

Der Samstag startete mit dem Fanfarenzug der Johanniter und  drei neuen Kreativ-Workshops, die bereits im Vorfeld mit über 40 Anmeldungen auf große Resonanz gestoßen sind.

Auf dem 1. Kulturfest begeisterte George Nussbaumer bereits solo, dieses Mal begleiteten ihn Bernie Weber (Gesang) und Markus Kreil (Kontrabass). Der Sänger hat das Klavier spielen mit Hilfe der Brailleschrift gelernt, doch am Wichtigsten sei ihm das Singen, erklärt er.

Hinter dem Spiele- und Freizeithaus im Kurpark haben die Johanniter und die Rappelkiste das Kinderland aufgebaut.  Es gab eine Schminkstation für die Kleinen, eine Hüpfburg und es konnten Gipsabdrücke von Händen und Füßen gemacht werden.

Wo zuerst schauen oder hinhören? Die drei bis zum letzten Platz besetzten Kreativ-Workshops gaben spannende Einblicke, sodass es schwerfiel, sich zu entscheiden, welchen Entstehungsprozess man verfolgen soll.

Bad Sachsa meets Afrika: auf Pretty Cashanga scheint die Stadt gewartet zu haben, denn der Kursaal war gefüllt, wie ein Saal nur gefüllt sein kann. Neben dem klassischen Song-Repertoire waren auch unbekannte, doch wie immer temperamentvolle Überraschungen der Band zu hören.

Erste Impressionen zum Kulturfest finden Sie hier.
 |
|
|
|