Hannover, 25.03.2003 Gespannte Gesichter, wippende Füße

Vorabpräsentation in der SoVD-Galerie -Niedersachsens Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen ist Schirmherrin von "Art Attack"

Blitzlicht, Pressefragen, Buffet und Musik: In der SoVD-Galerie der Landesgeschäftsstelle Hannover gab es am Abend des 19. März 2003 viel zu sehen und zu hören. Auf der Vorabpräsentation erhielten PressevertreterInnen einen ersten Einblick in das Programm des Kulturfestes "Art Attack" in Bad Sachsa vom 2.-4. Mai 2003. Wir freuen uns besonders darüber, dass die neue Niedersächsische Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen die Schirmherrschaft für "Art Attack" übernommen hat. Auf der Bühne spielte inmitten der farbigen Scheinwerfer und Nebel die 4-köpfige Performancegruppe KlangArt. Künstler Helfried Hofmann fuhr zur elektrisierenden Musik mit dem farbgetränkten Pinsel über die weiße Leinwand, was die etwa 100 ZuschauerInnen mit gespannten Gesichtern und wippenden Füßen verfolgten. Auch die für Mai erwartete Afro-Band "Pretty Cashanga" und der im Rollstuhl sitzende Sänger Mike Al Becker standen der Presse Rede und Antwort. 'Art Attack' will keine Attacke auf die Kunst sein, sondern das Bewusstsein dafür stärken, dass Kunst von Menschen mit und ohne Handicaps gemeinsam erschaffen und erlebt werden kann.

Adolf Bauer, 1. Landesvorsitzender des SoVD Niedersachsen eröffnete die Veranstaltung. In seiner Rede hob er hervor, wie wichtig Begegnung und Austausch von Menschen mit und ohne Behinderungen sei: "In diesen Tagen des Irak-Krieges wird 'Art Attack' ein besonderer Beitrag zum Thema Intergration und Gemeinsamkeit", so Bauer.

Ebenfalls beeindruckt von dem präsentierten Programmausschnitt zeigte sich Bad Sachsas Bürgermeisterin Helene Hofmann: "Ich würde mir wünschen, dass Bad Sachsa durch diese Aktion zur Kulturstadt würde." Hoffentlich sei "Art Attack" der Auftakt für weitere Kulturfeste in Bad Sachsa, sagte sie.

Was es bedeutet, Integration zu leben, davon wusste Monika Hüttner-Beerbom, 2. Landesjugendvorsitzende zu berichten: "Wenn wir in der integ miteinander sprechen und arbeiten, unterscheiden wir nicht zwischen behindert und nicht behindert. Es ist gar kein Thema." Die integ Jugend Niedersachsen engagierte sich sehr für die Idee, ein integratives Kulturfest auf die Beine zu stellen. Seien Sie dabei und machen Sie sich selbst ein Bild vom Ergebnis!

V.i.S.d.P. Sandra Deike
(Fenster schliessen)
|  |
|
|